Ballhaus

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Vielfältige Grenzüberschreitung

Die Band Ballhaus, die als viel gelobte Außenseiter seit vielen Jahren in Gefilden zwischen Chanson, Pop, Welt- und Kammermusik, deutschem Kunstlied und schräger Balkanfolklore wildert, erfindet sich immer wieder neu und bleibt sich doch treu.

In ihren Songs und Instrumental kompositionen steht seit einiger Zeit eine guitarra portuguesa im Zentrum vieler Arrangements – eine weitere musikalische Häutung, die der Gruppe eine ganzneue Klangfarbe gibt.

Ebenso wichtig wie die Musik sind die Texte, die vor allem der Bandgründer Adrian Ils (vocals, Gitarre, guitarra portuguesa, Akkordeon …), aber auch Verena Guido (vocals, Akkordeon, Geige …) beisteuern.

Skurril, witzig, zärtlich und oft auch ziemlich böse, reflektieren diese musikalischen Gedichte das Dilemma sensibler Zeitgenossen, die sich nicht entscheiden können, ob sie über die Welt, so wie sie ist, lachen oder weinen sollen.

Die beiden bilden zusammen mit Bernd Keul (Kontrabass) den Kern der Gruppe, erweitert durch den Multiinstrumentalisten Martin Kübert und zumeist einen anderen Gast.

Die Süddeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt: “Sie passen in keine Schublade, sind weder Folkloristen noch Jazzer, Chansonniers oder Bänkelsänger, auch nicht klassisch – sie sind alles zusammen”.

Eindrücke vom Konzert (Fotos: Hanna Styrie)

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